Wie gut ist die Deutsche Bahn für Touristen geeignet?

Die Deutsche Bahn ist ein zentrales Verkehrsmittel in Deutschland und bietet Touristen die Möglichkeit, das Land bequem und relativ umweltfreundlich zu entdecken. Mit dem DeutschlandTicket, das für 63 Euro monatlich unbegrenztes Reisen im Nahverkehr ermöglicht, wurde ein wichtiger Schritt in Richtung eines einfacheren und günstigeren Zugangs zum öffentlichen Verkehr (öV) gemacht. Damit entfällt der Tarifdschungel und das Reisen wird extrem einfach. So können in der Umgebung von München Städte wie Freising oder Erding einfach erkundet werden:

Baden Württemberg Tourismus begrüsst ausdrücklich das DeutschlandTicket:

Wir begrüßen das 2023 eingeführte Deutschlandticket sehr und befürworten eine dauerhafte Sicherstellung des Angebots. Das Ticket ermöglicht eine unkomplizierte, flexible und preisgünstige Nutzung des Regionalverkehrs in ganz Deutschland und über regionale Verkehrsverbünde hinweg. Damit fördert es insbesondere die nachhaltige Mobilität.

Der Tourismus profitiert vom Deutschlandticket vor allem im Bereich der Tagesausflüge und Kurzurlaube. Wer ohnehin ein entsprechendes Ticket hat, kann damit einfach und spontan auch an den Wochenenden Ausflüge oder Reisen in die nähere Umgebung unternehmen und dabei das Auto stehen lassen. Das Deutschlandticket bietet für Destinationen, Reisende und Urlaubsanbieter einen echten Mehrwert.

Aber ist die Deutsche Bahn wirklich so gut für ausländische Touristen geeignet?

Die Realität: Zugausfälle, schlechte Ansagen und fehlende Verantwortliche

Viele ausländische Touristen berichten von wiederkehrenden Problemen, wenn sie mit der Deutschen Bahn reisen. Ständige Zugausfälle, unklare oder unverständliche Durchsagen und das Fehlen von Ansprechpartnern vor Ort machen die Reise oft stressig. Hinzu kommt, dass sich viele Touristen aufgrund sprachlicher Barrieren verloren fühlen. Informationen erfolgen oft nur auf Deutsch, was die Orientierung erschwert. Und niemand vermag es, verlässliche Angaben zu machen.

Zudem gibt es nicht überall WiFi, und viele Touristen haben mittels Smartphone nur hohe Roaming-Kosten. Dabei wäre es so schön, flexibel durch Deutschland zu reisen.

Was können Touristiker tun?

Eine bessere Vermarktung des öV für ausländische Touristen erfordert mehr als nur Werbung. Es geht hierbei auch um die Gestaltung attraktiver und leicht verständlicher Produkte. Hier sollten Touristiker zusammen mit der Deutschen Bahn spezifische Angebote für Touristen entwickeln. Nur weder Deutschland Tourismus noch die Deutsche Bahn scheinen dies tun zu mögen.
Einige Anregungen hierzu:

Komfortable Orientierung

Die Beschilderung an den Bahnhöfen ist schlecht. Schienenersatzverkehr bedeutet sogar für Einheimische ein Spiessrutenlaufen. Wirklich gute Beschilderungen bestehen, doch fehlen oft Netzpläne. Am Ende stellt sich dies als Aufgaben der Kommunen.

Kombiangebote

Touristen schätzen es, wenn sich die Nutzung des öV vorteilhaft gestalten lässt. So könnten fortwährend besser erklärte Shuttles zu Sehenswürdigkeiten bestehen oder die Preise für Sehenswürdigkeiten und Touren rabattiert werden. Auch könnten wieder Fahrpläne ausgegeben werden oder entsprechende Apps ohne Registrierung zur Info genutzt werden, letzteres durch Nutzung von WebApps.

Was sollte die Deutsche Bahn tun?

Die Deutsche Bahn sollte neben der Einführung des DeutschlandTickets auch weitere Maßnahmen ergreifen, um Touristen das Reisen zu erleichtern:

Bessere Möglichkeiten mit Smartphone

Es bräuchte intelligentere, mehrsprachige Apps und vor allem Ansprechpartner. Die folgende Idee mit den Bildschirmen in den Bahnhöfen könnte auch via Smartphone angeboten werden.

Zuverlässigkeit verbessern

Die häufigen Zugausfälle und Verspätungen schaden nicht nur dem Image, sondern verunsichern auch Reisende, die das deutsche Bahnsystem zum ersten Mal nutzen. Zudem sollte mehr Personal bereitgestellt werden. Es kann doch nicht sein, dass Deutschland Bürgergeld finanziert, statt den Empfängern dieses Geldes eine sinnvolle Aufgabe zu übertragen.

Was fordern wir von der Politik?

Die Politik sollte den öffentlichen Verkehr verantwortlich führen. Deutschland wird als Autoland gesehen. Investitionen in die Infrastruktur sind gut und schön, doch die meisten anderen Kunden, bzw. Kunden des ö.V., leiden übermässig unter Missmanagement.

Am Tourismustag in Bayern hatte ich das Gefühl, dass die Politik unglücklich über das Ticket ist. Die Züge sind schon zu voll, und die Landbewohner besitzen alle ein Auto. Eine Politik mit der Zukunft im Blick sähe allerdings anders aus.

Außerdem sollten klare Standards für mehrsprachige Informationen in Zügen und Bahnhöfen festgelegt werden. Vor allem die Busfahrer sollten wissen, wo sie unterwegs sind und nicht nur fahren. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Tourismusorganisationen und der Deutschen Bahn könnte zudem helfen, gezielte Angebote für ausländische Touristen zu schaffen.

Amerikaner auf Tour mit dem DeutschlandTicket

Im Zug nach Stuttgart traf ich zwei Amerikaner, die das DeutschlandTicket begeistert nutzen. Dank der Möglichkeit, das Ticket inzwischen auch mit Kreditkarte zu bezahlen, ist es für internationale Reisende noch attraktiv geworden, denn eine europäische IBAN-Nummer braucht es hierfür nicht, bzw. zumindest bei einigen Verkehrsverbünden nicht, wie dem Stuttgarter Verkehrsbund. Am einfachsten ist der Kauf via Deutschlandticket.de.

Eine Übersicht ergibt der folgenden Beitrag. Dort fehlt jedoch der Stuttgarter Verkehrsverbund, diesbezüglich sollte vorher überprüft werden,
DeutschlandTicket mit Kreditkarte.

Für längere Strecken greift das Pärchen auf dem Foto auf ICE-Tickets zurück, schätzt aber die Flexibilität, die das DeutschlandTicket im Nahverkehr bietet, ein positives Zeichen für den Tourismus und die Zukunft des Reisens in Deutschland.

Schweizer Grenzgänger

Die deutschen Verkehrsverbünde an der Schweizer Grenze scheinen wenig Interesse an Schweizer Kunden zu haben. Denn eine Schweizer IBAN wird nicht akzeptiert. Als mögliche Alternative könnten Dienste wie Revolut oder Wise dienlich sein, sie bieten eine EU-IBAN an und werben oft mit geringeren Gebühren. Doch ist das wirklich die Lösung? So stellt man sich doch keine effektive Tourismusförderung vor.

Fazit

Insgesamt gesehen ist das DeutschlandTicket ein wichtiges Element, um Deutschland zu entdecken. Aber noch viel Verbesserungspotenzial besteht – besonders zugunsten ausländischen Reisenden. Etliche Incoming-Agenturen warnen vor der Deutschen Bahn, was auf ein Armutszeugnis der Politik hinweist. Andererseits ist Deutschland relativ gut erschlossen, und die Bundesländer investieren viel in den Nahverkehr. Mit einigen kleinen Aufbesserungen, gerade in der Beschilderung, Information und hinsichtlich Ansprechpartnern vor Ort könnte viel gewonnen werden. Es gibt zu viele Negativbeispiele für ein Land, das einst für seine Organisation bewundert wurde.

Eine Reise mit dem DeutschlandTicket kann für Touristen im öffentlichen Verkehr sehr entspannend sein. Die Touristiker sollten sich diesem Argument anschliessen. Aber auch durch das Ticket erzielte Verbesserungen, wodurch sich jenen mit geringen Budgets mehr Chancen eröffnen, gibt es genug.

Eine Studie der Grünen setzt sich mit dem Thema DeutschlandTicket und Tourismus auseinander:

Nur es hapert mit der Einstellung

Die Meinung des Verbandes DTVG

Bitte gestatten Sie uns bzgl. Ihrer Anmerkung zur „Tourismusförderung durch das DeutschlandTicket“ folgenden Hinweis: Das DeutschlandTicket ist ein vom deutschen Staat (jeweils hälftig Bund und Länder) mit 3 Mrd. € p.a. hochgradig subventioniertes Angebot für Pendler. Mithin trägt also der deutsche Steuerzahler oder „die Allgemeinheit“ diese Kosten. Es erschließt sich uns nicht, warum der deutsche Staat, bzw. die deutschen Steuerzahler, den Tourismus fördern sollten.

Die Einstellung eines Rentners auf einer gemeinsamen Zugfahrt nach Dresden dagegen:

Da ist der Regierung mit dem DeutschlandTicket ein grossartiger Wurf gelungen. Doch anscheinend möchte man den normalen Bürgern nichts Gutes tun, sondern ihn nur abkassieren. Der Staat ist für die Reichen da. Sie werden sehen, entweder wird das DeutschlandTicket abgeschafft, oder es wird demnächst 150 € monatlich kosten.

Die Deutsche Bahn auf der ITB:

Das DeutschlandTicket ist kein Produkt der Deutschen Bahn, und alles wird von der Politik und vom Wähler bestimmt. Wir haben keinen Einfluss darauf. Weshalb sollen wir das DeutschlandTicket auf der Leitmesse des Tourismus präsentieren?

Damit ist die Bahn in guter Gesellschaft. Der deutsche Tourismus sieht keinerlei Aufbruchstimmung zu mehr Nachhaltigkeit und hinsichtlich Ausflüge innerhalb Deutschlands mittels öffentlichem Verkehr.

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Unterwegs in der Eifel mit dem DeutschlandTicket

Die Eifel, ein malerisches Mittelgebirge zwischen Aachen und Trier, bietet eine Vielzahl an Natur- und Kulturerlebnissen. Dort eine Fahrt mit dem DeutschlandTicket zu nutzen, bedeutet eine Herausforderung. Der Nahverkehr könnte besser und angenehmer gestaltet sein. In meiner Heimat, dem Fichtelgebirge fährt fast jeder mit dem Auto. Gesponserte Taxitickets für junge Menschen und für abends werden als großartige Idee angesehen. Auch Rufbusse existieren, deren Buchungen jedoch kompliziert sind und oft mit der Meldung „Mitfahrbuchung unmöglich“ endet, wie ich in Monschau erfahren habe.

Die Eifel selbst ist in mehrere Verkehrsverbünde unterteilt, was zusätzlich die Nutzung des Nahverkehrs erschwert. Für die unterschiedlichen Strecken sind oft die Apps der jeweiligen Verkehrsverbünde notwendig. So gehört Monschau beispielsweise zur Städteregion Aachen.

Wer von Monschau aus Münstereifel besuchen möchte, muss zunächst nach Aachen zurückkehren und dann einen neuen Versuch via Euskirchen aus starten. 

Bushaltestelle an Bahnhof Rothe Erde
Bushaltestelle Aachen

Ein Tipp für Reisende: Bleiben Sie in einem Gebiet, nutzen Sie die Gelegenheit zum Wandern, Schwimmen, oder leihen Sie sich ein Fahrrad. Besonders schön ist die Gegend um den Rursee, die sich hervorragend für Outdoor-Aktivitäten eignet.

Eine beeindruckende Sehenswürdigkeit in der Eifel ist Vogelsang, eine ehemalige Ordensburg der Nazis. Heute dient sie als Mahnmal und erinnert an eine Geschichte, die sich niemals wiederholen darf.

Insgesamt betrachtet ist das Reisen mit dem DeutschlandTicket in der Eifel durchaus machbar, erfordert jedoch Geduld und eine gute Planung. Die Nutzung des Nahverkehrs anstelle des Autos kann eine nachhaltige und entschleunigende Art des Reisens ausmachen, wenn man sich auf die regionalen Gegebenheiten einstellt.

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Mit der Eifelbahn durch das Herz der Eifel

Die Eifelbahn, auch bekannt als die Bahnstrecke Köln–Trier, ist eine der malerischsten und traditionsreichsten Eisenbahnstrecken in Deutschland. Sie verbindet die pulsierende Metropole Köln mit der historischen Stadt Trier und führt dabei durch die wunderschöne Landschaft der Eifel. Diese Strecke ist nicht nur ein wichtiger Verkehrskorridor, sondern auch eine beliebte Route für Touristen und Naturfreunde.

Die Eifelbahn beginnt in Köln und führt über zahlreiche Stationen wie Euskirchen, Bad Münstereifel, Kall, Nettersheim und Gerolstein bis nach Trier. Auf Ihrer Reise durchquert die Bahn dichte Wälder, sanfte Hügel und idyllische Dörfer. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Viadukte und Tunnel, die auf dieser Strecke zu finden sind und einen Einblick in die ingenieurtechnischen Meisterleistungen des 19. Jahrhunderts geben.

Höhepunkte entlang der Strecke

Bad Münstereifel
Ein malerisches Städtchen, das für seine gut erhaltene mittelalterliche Stadtmauer und sein romantisches Stadtbild bekannt ist.

Kall
Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark Eifel, der eine reiche Flora und Fauna bietet.

Nettersheim
Hier befinden sich archäologisch-bedeutende Funde aus der Römerzeit sowie gut ausgeschilderte Wanderwege.

Gerolstein
Berühmt für seine Mineralquellen und die beeindruckenden Felsformationen der Gerolsteiner Dolomiten.

Die Eifelbahn ist sowohl für den Nah- als auch den Fernverkehr von Bedeutung. Sie bietet Pendlern eine wichtige Verbindung zwischen den Städten und Regionen und ist zugleich eine beliebte Strecke für Tagesausflügler und Touristen.

Herausforderungen und Zukunft

Die Eifelbahn hat in den letzten Jahren verschiedene Modernisierungsmaßnahmen erlebt, um ihren Komfort und ihre Pünktlichkeit zu verbessern. Dennoch bestehen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Infrastruktur. Teile der Strecke wurden in der Vergangenheit durch Naturereignisse wie Hochwasser beschädigt, was zu temporären Streckensperrungen führte.

Für die Zukunft sind weitere Investitionen geplant, um der Eifelbahn noch mehr Attraktivität zu verleihen. Dazu gehören der Ausbau der Elektrifizierung, die Modernisierung von Bahnhöfen und die Verbesserung der Taktung, um den Reisenden kürzere Wartezeiten zu bieten.

Fazit

Die Eifelbahn ist mehr als nur eine Zugverbindung – Sie ist ein Erlebnis. Auch eine komfortable und umweltfreundliche Möglichkeit bietet sie, um die Schönheit der Eifel zu entdecken, hierbei auf eindrucksvolle Weise historische Städte und Naturschönheiten verbindend. 

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High Noon bei der Deutschen Bahn

Behandelt mich die Bahn als Kunde? Ich wollte das klären, forderte dabei 1000 € Genugtuung. Die Verhandlung kündigte ich an, niemand erschien. Vorab schriftlich meine Ansprüche einreichen? Nein, vor Gericht soll gestritten werden dürfen und der Richter ein gerechtes Urteil sprechen.

Die Richterin eröffnete die Verhandlung und wollte wissen, wofür ich Genugtuung möchte, und um welche Reise es sich handle? Ich erlebte während einer Anreise einen Schienenersatzverkehr in Babenhauser und sprach mich über seine schlechte Organisation aus. Ich wies diesbezüglich speziell auf fehlende Informationen in der Deutsche Bahn-App. Denn in dieser App waren kaum Informationen darüber zu finden, und am Bahnhof überhaupt keine Hinweise. Auch dortige Kiosk-Mitarbeiter oder der örtliche Busverkehr wussten nichts, was ja auch nicht deren Sache war.

Irgendwann kam ein ins Alter gekommene Reisebus angefahren, der Einstieg mit Gepäck beschwerlich und der Fahrer konnte kein Deutsch. Auch sonstwo fanden sich keinerlei Hinweise. „Gegen eine App gibt es keinerlei Handhabe,“ meinte die Richterin. Ich zählte einige beobachtete und erfahrene Kundendrangsalierungen auf und bat die Richterin, diese zu notieren. Der Anwalt der Bahn sagte nichts dazu.

Hierbei hätte die dafür Verantwortlichen der Bahn selbst erscheinen dürfen, denn die Entwickler der Kundeninformationssysteme arbeiten in der Nachbarschaft des Verhandlungsgebäudes.

Weshalb konnte ich nichts davon wirklich mit einer dafür zuständigen Person direkt besprechen? Ein Bürohaus der Bahn war durch Pförtner besetzt, und der konnte nicht weiterhelfen. Niemand redete mit mir darüber.

Der Pförtner im Bürohaus erinnerte mich ein bissche an Gary Grant, Hauptdarsteller im Film 12 Uhr Mittags oder High Noon. Er hätte allein die Bahn verteidigt, selbst wenn ihm eine kleine Gruppe geholfen hätte. Bahnmitarbeitende trauten sich nicht mal ans Telefon. Auf meinen Wunsch hin fuhr der Pförtner noch in den 6. Stock und handelte deshalb eine Abfuhr ein. Er meinte, ich solle einen Zettel in den Briefkasten werfen.

Was sagt so etwas über einen Konzern aus? Mehr als deutlich erwies sich hierdurch, dass der Kunde nichts bis wenig zählt, und sich die dafür Verantwortlichen abschotten. Solange jeder nur seinen zugewiesenen Aufgaben nachgeht, statt sich auf die Seite jedes annehmbaren Kunden zu stellen, wird sich wenig ändern.

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Erkundungsreisen mit dem DeutschlandTicket

Ab November 2023 unternahm ich über ein Jahr verteilt Erkundungsreisen mit dem DeutschlandTicket. Als Reisejournalist schätzte ich es sehr, einmal monatlich und zu einem günstig Tarif deutschlandweit unterwegs zu sein. In den meisten Fällen nahm ich sogar gern lange Anreisen in Anspruch, und vielleicht wurde ja auch ich in Anspruch genommen. Meine Reisegitarre führte ich gerne mit, um an meinen Wunschzielen zu spielen.

Meine Themenreisen konnten sich durch all diese Reisen weiterentwickeln. Ferner besuchte ich einige Reisemessen.

Moorbiene und Rosenheim Cops

Über alles liebt ein Freund „die Moorbiene aus Kolbermoor“! Eine Freundin feiert überdies die Rosenheim Cops. Also begab ich mich auf den Weg nach Rosenheim, eine schöne Reise. Auch die Drehorte der besagten Krimiserie versäumte ich dabei nicht. Ja auch ein hübscher Ort liegt bei der Moorbiene, freundliche Schnapsbrenner erwarten hier Groß und Klein. Die Heimfahrt ließ sich wunderbar-angenehm gestalten. Nach allem klappte es super mit der Fähre via Friedrichshafen-Romanshorn über den Bodensee.
Nun mein Bericht über die Moorbiene in Kolbermoor: 

Zum Tourismustag nach Borkum

Ich erhielt eine Einladung zum Tourismustag nach Borkum. Zu dieser Zeit hatte ich ziemliche Schmerzen, dennoch trat ich die Reise an. Die Hin- und Rückreise verteilten sich auf jeweils zwei Tage. Auf der Hinfahrt konnte ich bei einem Freund in Hanau übernachten. Vier Tage beanspruchte das Bahnfahren. Leider kamen einige Züge zu spät an oder waren überfüllt. Auf der Rückfahrt konnte ich kaum mehr gehen. Zu gern hätte ich dann Beiträge für unsere Märchenreisen verfasst. Der besagte Tourismustag vermittelte mir viele Impressionen. 

Anreise zur Kur nach Franzensbad

Aufgrund meiner enormen Schmerzen entschied ich mich für eine Kur in Franzensbad und buchte auch gleich den EC in München mit. „Ausgefallen“, und zwar unterwegs mittels Nahverkehr, die Reise beschrieb ich als „wütend machend“. Dennoch ging noch alles gut aus, und die Kur in Franzensbad tat mir sehr gut.

Besuch der CMT Stuttgart

Die CMT in Stuttgart ist die grösste Publikumsmesse für Tourismus, mit dem DeutschlandTicket erfolgte meine Anreise. Pünktlich zur Messe wurden an der S-Bahn Bauarbeiten angeordnet, trotz Schneetreibens. Ich übernachtete in Esslingen. Begleiter lösten für zwei Tage das Baden Württemberg-Ticket. Welches Ticket aller Tickets wäre dafür wohl die beste Wahl?

Hier mein Bericht über die Messe CMT in Stuttgart:

Auf nach Bad Dürrheim

Auf der CMT bat ich Bad Dürrheim, einen Tagesausflug zu unterstützen. Bis ich mich wieder auf den Rückweg begab, vernahm ich darüber aber noch keine Antworten. Ich feilschte auf der CMT auch um einen preislich vorteilhaften Tageseintritt ins Solebad.

Nachfolgend meinen Beitrag zu Bad Dürrheim; obschon Bad Dürrheim seit etlichen Jahren auf einer gut gelisteten Webseite veröffentlicht ist, fehlen mir hierzu noch einige Bilder:

Kurzbesuch im Vitra Museum

Eine Bekannte von mir schwärmte über das Vitra-Museum in Weil am Rhein, nur wenige Kilometer von Basel entfernt. Dank des DeutschlandTicket konnte ich den Bus auf deutscher Seite benutzen, direkt vor dem Museum wartet eine Haltestelle. Grenzüberschreitende Tickets wären allerdings wünschenswert:

Schnapsreise in Acherntal

Die Schwarzwald-Schnapsbrennerei Emil Scheibel im Acherntal produziert die Moorbiene. So begab ich mich auf den Weg nach Kappelrodeck und nächtigte dort zweimal. Dabei erlebte ich den wunderschönen Schwarzwald. Zudem recherchierte ich über die Konus Gästekarte, die elektronisch ausgegeben wird.

Unterwegs zur F.re.e mit Donaureisen

Lohnt sich die Bayern Ferienmesse f.re.e? Eindeutig ja, doch Übernachtungen in München sind teuer. Hierfür nutze ich das DeutschlandTicket zugunsten einer längeren Anreise und Reduktion der Übernachtungskosten. Die günstige Alternative war die Jugendherberge Augsburg.

Bei dieser Gelegenheit porträtierte ich die Donaustädte Ehingen und Neuburg an der Donau. Während der dortigen Fasnacht erfreute ich mich an herrlich-aufmunternden Begegnungen.

Über Polen von Berlin nach Wien

Für nach Berlin kaufte ich eine Karte mit dem ICE und erfreute mich an der Gültigkeit des DeutschlandTicket im lokalen Verkehr. Meine Rückfahrt plante ich für eine Woche später über Wien, um in der Walzerstadt auch gleich die Ferien-Messe besuchen zu können. Die Reise führte via Tarnowitz in Polen, wo ich einen Freund besuchte. Als sehr angenehm erwiesen sich alle Bahnfahrten. Aus Kostengründen empfiehlt sich eine vorzeitige Buchung.

Europäische Wasserscheide Fränkisches Seenland

An der Europäischen Wasserscheide war das fränkische Seenland entstanden. Dort wird Wasser von Süden nach Norden gepumpt und in wunderschönen Seen gespeichert, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Heute dient es als herrliches Erholungsgebiet, ein echter Geheimtipp. Per Bahn prima zu erreichen ist von hier aus auch Gunzenhausen.

Zur IMEX und Kirchenreisen

Wieder nutze ich das Ticket für einen Messebesuch, diesmal nach Frankfurt zur IMEX. Station machte ich in Michelstadt. Dieser urig-schöne Ort im Herzen des Odenwald-Kreises passt samt seiner jüdischen Geschichte gut zu meiner Webseite über Kirchenreisen. Nächstes Jahr findet in Hannover der Kirchentag statt, dies der Schwerpunkt einer meiner zukünftigen Reisen.

Unterwegs im Uhrenzentrum Glashütte

Cottbus und Glashütte suchte ich nach meiner Reise nach Berlin auf. Glashütte die Uhrenstadt porträtierte ich für Uhrenreisen, und auch, um dort Swatch Uhren zu verschenken und mit anderen Menschen zu kommunizieren. Gelungen? Allmorgendlich spazierte ich zum Bahnhof und sprach mit Mitarbeitern und Einheimischen. Dabei gewann ich wirklich interessante Einsichten. Diese gerne in einem persönlichen Gespräch…

Auf dem Weg nach Glashütte passierte ich Cottbus. Es ist eine angenehme Reise von Berlin aus und Cottbus als Hub gut erschlossen, um die Region zu erkunden.

Unterwegs in Sachen Mode, eine weitere Reise führte mich nach Düsseldorf. Die Geschäfte auf der Kö sind beeindruckend, auch die vielen Museen der Stadt;

Bierreise nach Erding

Auf einer Ferienmesse wurden wir eingeladen, den Wikivoyage Eintrag für ein Hotel in Erding zu gestalten. Erdinger Weissbräu, eine der bekanntesten internationalen Biermarken, haben wir schliesslich besichtigen können, ebenso haben wir bei Weihenstephan in Freising vorbeigeschaut. Daher sind zwei bedeutende bayrische Brauereien auf unserer Webseite zu finden. 

Auf der Spur der Staufer

Auch Burgen widmen wir einen Webauftritt. Das Mittelalter prägten die Staufer, deren bekanntester Vertreter Kaiser Friedrich Barbarossa war. Die Ruine der Burg liegt wunderschön auf einem Berg in Göppingen. Die Stadt ist auch bekannt für die Modelleisenbahnen von Märklin. 

Abschlussreise nach Berlin

Eine letzte Erkundungsreise mit dem DeutschlandTicket führte mich nach Berlin. Ich reiste via Weimar, hierbei die Stadt auf Buchreisen porträtierend. Im Fokus stand allerdings Filmreisen. In diesem Zusammenhang entstanden auch zwei Berichte über Potstdam, wie beispielsweise Eindrücke des Filmparks Babelsberg.

Am 16. Oktober 2024 sollte eine Pressekonferenz stattfinden, womit ich meine Erkundungsreisen abschliessen möchte.

Das DeutschlandTicket wird weitergeführt und der Blog auch. Es wird nur nicht mehr jede Reise darauf präsentiert. Wir vertiefen aber weiterhin damit verbundene Reisethemen. Dennoch führen wir die Diskussion fort, auch als Ansatz für ein vielleicht erscheinendes SchweizTicket.

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Die Links innerhalb der Textabschnitte führen zu den entsprechenden Ortschaften auf der Weltkarte, auf betreffende Firmen-, Reise- und Veranstaltungsseiten sowie zu entsprechenden Beschreibungen.

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Unterwegs in den Ballungszentren

in den Ballungszentren bietet das DeutschlandTicket eine hervorragende Möglichkeit, den öffentlichen Verkehr unkompliziert und kostengünstig zu nutzen. Mit dem DeutschlandTicket entfällt das lästige Nachdenken über verschiedene Tarife und Verkehrsverbundgrenzen – Sie können sich ganz auf Ihre Reise konzentrieren.

Vorteile des DeutschlandTickets in Ballungszentren

  • Einfache Nutzung des ÖPNV: Das DeutschlandTicket ermöglicht uneingeschränkten Zugang zu Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen und Regionalzügen, ohne dass Sie sich um verschiedene Tarifzonen oder Tickets kümmern müssen.
  • Überregionale Mobilität: Mit dem DeutschlandTicket können Sie problemlos Verkehrsverbundgrenzen überschreiten und dadurch flexibel und spontan reisen.

Tipps für eine angenehme Reise

  • Vermeidung von Stoßzeiten: Um überfüllte Züge zu meiden, planen Sie Ihre Fahrten außerhalb der Pendlerzeiten ein, also nicht für morgens und nachmittags an Werktagen.
  • Wochentage für die Reise wählen: Für eine entspanntere Reise empfiehlt es sich, die An- und Abreise auf die Wochentage von Montag bis Donnerstag zu legen. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit überfüllter Züge und Bahnhöfe.
  • Langstreckenplanung: Für längere Strecken kann es sinnvoll sein, zusätzlich zum DeutschlandTicket eine Fahrkarte für den Fernverkehr zu erwerben, um komfortabler ans Ziel zu gelangen.

Erfahrungen und Empfehlungen

Während meiner Reisen habe ich die Ballungszentren weitgehend gemieden, doch hinsichtlich Termine in Städten wie Nürnberg, Berlin und Köln habe ich die Flexibilität des DeutschlandTickets sehr geschätzt. Es ermöglicht nicht nur den einfachen Zugang zu den Städten selbst, sondern auch zu deren attraktivem Umland.

Städtereisen und Umland erkunden

Gegenüber Städtereisenden erweist sich das DeutschlandTicket als ausgezeichnete Wahl. Es erlaubt Ihnen nicht nur, die Sehenswürdigkeiten der Großstädte zu entdecken, sondern auch bequem interessante Destinationen im Umland zu erreichen.

  • Berlin: Nutzen Sie das Ticket, um Potsdam mit dem berühmten Schloss Sanssouci zu besuchen.
  • München: Erkunden Sie das Umland, und unternehmen Sie einen Ausflug zum Starnberger See oder ins malerische Garmisch-Partenkirchen.
  • Köln: Ein Besuch in Bonn oder eine Wanderung im Siebengebirge sind ideale Ausflugsziele.

Das DeutschlandTicket macht Ihre Reise nicht nur stressfrei, sondern auch flexibel und vielseitig. Nutzen Sie seine Vorteile, und erkunden Sie auf unkomplizierte Weise die Ballungszentren und deren Umgebung!

Umgekehrt kann wer in einem Ballungszentrum wohnt über viele Verkehrsmittel verfügen und sollte deswegen das DeutschlandTicket nutzen. Auch, um damit den Tourismus an kleineren Orten zu stärken. Aber hier ist vom Bahnpersonal wie auch von manchen Bahngästen Flexibilität gewünscht, im Hinblick auf beispielsweise „Platzmangel“.

Muss das Fahrrad wirklich überall dabei sein?
Hierzu ein Artikel:

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Die Links innerhalb des Beitrags führen zu entsprechenden attraktiven Routen auf der Weltkarte.

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Mittelgebirge mit dem DeutschlandTicket

Das DeutschlandTicket bietet eine hervorragende Gelegenheit, verschiedene Regionen Deutschlands bequem und kostengünstig zu erkunden. Hier sind einige interessante Mittelgebirge, die sich als Reiseziele eignen und interessante Entdeckungen garantieren.

Vogtland mit dem Musikviertel

Das Vogtland liegt im Südwesten des Bundeslandes Sachsens und nordöstlich desjenigen von Bayern. Es erstreckt sich in westlicher Richtung in die Nähe des Umkreises Thüringens und in östlicher Richtung über die Landesgrenzen hinweg nach Tschechien. Ein kleiner Teil des Vogtlands liegt also auch in Tschechien, genauer gesagt in der Region Ústí nad Labem (Eulengebirge). Die Region ist für ihre Musiktradition bekannt, insbesondere den Bau von Zupf- und Streichinstrumenten.

Wichtige Bahnhöfe:

  • Plauen (Vogtland) Oberer Bahnhof
  • Reichenbach (Vogtland) Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten:

  • Musikviertel Markneukirchen: Hier befindet sich das Musikinstrumentenmuseum, das eine beeindruckende Sammlung von Instrumenten zeigt und die lange Tradition des Instrumentenbaus in der Region dokumentiert.
  • Göltzschtalbrücke: Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, ein beeindruckendes Bauwerk, das sich perfekt für einen Besuch und einen Spaziergang eignet.
  • Vogtland Arena: Eine moderne Skisprungschanze in Klingenthal, die auch im Sommer besichtigt werden kann.

Bayerischer Wald mit der Glaswelt

Der Bayerische Wald, ein großes Waldgebiet in Bayern, ist bekannt für seine natürliche Schönheit und seine lange Tradition der Glasherstellung.

Wichtige Bahnhöfe:

  • Zwiesel Bahnhof
  • Bayerisch Eisenstein Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten:

  • Glaswelt in Zwiesel: Hautnah können hier Besucher die Kunst der Glasbläserei erleben und wunderschöne Glasprodukte bewundern und erwerben.
  • Nationalpark Bayerischer Wald: Ein Paradies für Naturliebhaber mit vielen Wanderwegen und dem Baumwipfelpfad, der spektakuläre Ausblicke bietet.
  • Großer Arber: Der höchste Berg im Bayerischen Wald, ideal für Wanderungen und Wintersport.

Den Bayrischen Wald haben wir auf Glasreisen beschrieben. Für weitere Informationen empfehlen wir den Besuch der Webseite:

Webseite zu Glasreisen

Hunsrück

Der Hunsrück, eine Mittelgebirgsregion in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, ist reich an Geschichte und Natur.

Wichtige Bahnhöfe:

  • Simmern (Hunsrück) Bahnhof
  • Idar-Oberstein Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten:

Zu Idar Oberstein arbeiteten wir auf Schmuckreisen einige Reiseprogramme aus;

Webseite zu Schmuckreisen.

Eifel

Die Eifel ist ein Mittelgebirge in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bekannt für ihre Vulkane, Seen und historischen Stätten.

Wichtige Bahnhöfe:

  • Gerolstein Bahnhof
  • Daun Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten:

  • Eifel-Vulkanmuseum in Daun: Hier erfährt man alles über die vulkanische Vergangenheit der Region.
  • Maare der Eifel: Diese vulkanischen Seen sind einzigartig und bieten tolle Möglichkeiten für Spaziergänge und Wassersport.
  • Nürburgring: Eine der bekanntesten Rennstrecken der Welt, die auch für Besucher zugänglich ist.

Mit dem DeutschlandTicket können Reisende all diese Regionen und deren Sehenswürdigkeiten einfach und bequem erreichen, wobei die Bahnhöfe als perfekte Ausgangspunkte für solche Entdeckungstouren dienen. Empfohlen wird nahe von einem dieser wichtigen Bahnhöfen zu übernachten. Wir sind Ihnen auf der Suche nach Hotels gerne behilflich.

Soweit die Theorie; im Umkreis der Eifel entdeckte ich, dass der öffentliche Verkehr viel Zeit erfordert, und es von hier aus schwierig ist, eine umliegende Region zu entdecken.
Hierzu umfassender mein Eindruck;

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Die Links innerhalb des Textflusses führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte.

Das DeutschlandTicket in Europa

Viele Verkehrsverbünde und einige Bahnunternehmen agieren grenzübergreifend. Von daher ist das DeutschlandTicket auch grenzübergreifend gültig. In der Schweiz werden dabei Deutschlands Enklaven angebunden.

Eine Übersicht:

● Polen
Ahlbeck Grenze – Świnoujście Centrum (DB Regio)
Görlitz – Zgorzelec (trilex)
Hirschfelde – Krzewina (Odeg)
Zgorzelecka – Hagenwerder (Odeg)

● Tschechien
Zittau – Hradek nad Nisou (mit dem Bahnbetreiber Trilex)
Bärenstein – Vejprty (Trilex)
Seifhennersdorf – Varnsdorf – Zittau (Trilex)

● Dänemark
Süderlügdum – Tønder (NEG)

● Frankreich
Berg (Pfalz) – Lauterbourg (DB Regio)
Schweighofen – Weissembourg (DB Regio / Vlexx)

● Niederlande
Kaldenkirchen – Venlo (Eurobahn)
Bad Bentheim – Hengelo (Eurobahn)
Gronau(Westf) – Enschede (DB Regio)
Emmerich – Arnhem (Vias)

● Österreich
Pfronten-Steinach – Vils – Reutte (Tirol) – Ehrwald – Griesen (DB Regio)
Freilassing – Salzburg Hauptbahnhof (DB Regio SOB, ÖBB, Bayerische Regiobahn)
Kiefersfelden – Kufstein (DB Regio)
„Außerfernbahn“, nur im Verkehr von und nach Deutschland, nicht im innerösterreichischen Binnenverkehr (DB Regio)

● Schweiz
Weil am Rhein – Basel (DB Regio)
Erzingen – Trasadingen – Schaffhausen – Thayngen – Bietingen (DB Regio, an Schweizer Bahnhöfen Pausen möglich)
Jestetten – Lottstetten -Schaffhausen (SBB)
Jestetten – Lottstetten – Schaffhausen (Thurbo)

Die Idee könnte stärker zugunsten des gesamten europäischen Raums beweibelt werden. Das DeutschlandTicket in der Tourismusbranche selbst wäre eine schöne Sache. Doch leider ist es immer noch schwer zu erhalten und auch zu kündigen. Dabei könnten gerade die Grenzregionen davon profitieren.

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Eine Reise mit dem DeutschlandTicket’

Einem Freund, Rentner, unternehmungslustig, habe ich vom DeutschlandTicket und einem Grillfest in Berlin erzählt. Ich möchte da hin, in drei Etappen, ab Zürich nach Michelstadt, nächster Tag Bitterfeld und schliesslich nach Berlin. Der Donnerstag hat gut funktioniert, am Freitag ist die Regionalbahn nach Leipzig ziemlich voll geworden, auch nach Bitterfeld Dichtestress. Das letzte Stück am Samstagmorgen hat in vollen Zügen erlitten werden müssen. 

Nur noch wenige Bahnhöfe sind besetzt. Ein Mitarbeiter wird per Video zugeschaltet, und praktisch bedient dieser den Automaten.

Die beiden Aufenthalte in Michelstadt und Bitterfeld sind wunderbar gelungen, doch jeden Tag ein neues Quartier zu durchkreuzen, ist nicht jedermanns Sache. Mein Freund nutzt gerne das persönliche Gespräch, auch dies ist ihm gut gelungen. Er hat auf der Reise lernen müssen, zunehmend mit Apps zu arbeiten, denn viele Leute haben seine Fragen nicht beantworten können oder ihm eine falsche Auskunft gegeben. 

In Berlin haben sich unsere Wege geteilt. Ich bin nach Cottbus und Glashütte weitergereist, er nach Düsseldorf. Unterwegs in Burg, habe ich noch eine Übernachtung gebucht. Mit seinen Reisen am Montag und Dienstag ist er sehr zufrieden gewesen. Züge haben genügend Platz geboten und sind pünktlich gefahren. Die Rückreise von Düsseldorf aus hat er mit dem Fernverkehr durchgeführt. 

Auf der Reise habe ich den Stressfaktor unterschätzt, das ständige Umsteigen bereitet Mühe, und auch das Gedränge ist auf Reisen unangenehm. Zudem ist uns aufgefallen, dass vor allem junge Menschen das Ticket nutzen.

Ob er wieder reist? Wahrscheinlich eher mit Fernzügen, und er möchte das DeutschlandTicket als Ergänzung betrachten, sollte er wieder in der Region unterwegs sein. Denn er schätzt die Flexibilität im Nahverkehr, indem er sich nie um ein Ticket kümmern muss. 

Plan vom NRW Regional
Plan vom NRW Regional

Auf Reisen ist eine Kombination eines Fernverkehrsticket mit einem DeutschlandTicket ideal. Denn grosse zurücklegende Entfernungen erfordern mit dem Fernverkehrsticket weniger Umstiege, und in der Region selbst ist das DeutschlandTicket ausbaubar. Wünschenswert ist, wenn Deutschland Tourismus hier initiativ wird. 

Die Deutsche Bahn vor Gericht zerren!

Jeder ärgert sich über die Deutsche Bahn, Zugausfälle, geschlossene Toiletten, schlechte Informationen und ein ausgedünntes Netz. Das Personal kommt da schon mal an seine Grenzen, beispielsweise in einem ICE, wo ich leise Gitarre spielte und sich andere Fahrgäste beschwerten.

Eine Beschwerden über mich hörte sich wie folgt an: Sie hören sofort auf, sonst verlassen Sie bei der nächsten Haltestelle den Zug, und ich übergebe Sie der Polizei. Wir müssen darüber nicht diskutieren, und die Kosten für den Extrahalt gehen zu Ihren Lasten. 

Im Nachhinein schade, dass ich das Angebot ablehnte, vielleicht hätte die Bahn und nicht ich die Kosten für den außerordentlichen Halt übernehmen müssen. Ich erwartete, dass hier der Schaffner schlichtet, statt einseitig mich anzubrüllen.

Ich verarbeitete das Trauma als Liedermacher und klagte tatsächlich gegen die Deutsche Bahn in Berlin, Fehlverhalten des Personals. Zuerst stellte ich eine Rechnung, später einen Mahnbescheid ausgelöst, schliesslich die Verhandlung. Meine Klage wurde wegen eines Formfehlers abgewiesen. Denn die Deutsche Bahn in Berlin ist eine reine Holding, betreibt keine Züge und ist auch nicht für das Personal verantwortlich. Deutsche Bahn, warum hast du mich in eine Falle gelockt, statt den Fall aufzuarbeiten?

Es war dennoch ein Pyrrhussieg für die Deutsche Bahn, denn ausbaufähig ist sie wirklich. Eine weitere Beschwerde musste ich dennoch anbringen, dabei machte ich diesmal keine Formfehler. Sowohl ich als auch die DB, Fernverkehr GmbH in Frankfurt, bezogen irgendwie im Vorfeld Stellung darauf. 

Trotzdem wollte ich eine öffentliche Verhandlung, um die erlebten Schwächen vom Bahnverkehr aufzuzeigen. Ich Ich wünsche mir auch mehr Wertschätzung gegenüber den Fahrgästen, solche, die auch mit den Fahrgastrechten abgedeckt sind. Die Bahn sollte ebenfalls dazulernen.

Die Verhandlung fand statt

Montag, 29. Juli 2024, 9:30
Amtsgericht Frankfurt
Goldsteinstr. 145, (Zugang über Hahnstrasse 25) Frankfurt am Main
Gebäude G, Zimmer 112

(App) Abrechnung mit dem Kunden?

Bei der Verhandlung habe ich die App angegriffen, um hier einen Anspruch auf Genugtuung zu festigen. Als ich im 10. Dezember 2023 nach München gefahren bin, sind alle Züge aus Zürich Richtung Deutschland am Morgen ausgefallen. Auf der App lediglich ein Hinweis fällt aus. Flixbus nehmen?

Aktuelle Fälle, wo die App mit sinnvollen Links und Informationen angereichert werden kann. 

28.6.2024 – Störung Stuttgart
Nach Singen sind Züge angezeigt gewesen, die nicht gefahren sind. Bei Böblingen eine Betriebsstörung. Vielleicht dorthin die S-Bahn. Was ist passiert ist, keine Information. Mitarbeiter in Stuttgart suchte man vergeblich. Als Alternative Richtung Süden hat es Friedrichshafen und Karlsruhe. Via Karlsruhe habe ich mein Ziel erreicht. 

28.7.24  – SEV Babenhausen
Kein Hinweis auf der App, wo der SEV abfährt, die Fahrzeiten sind falsch gewesen und wieder einmal weder eine Ansage im Zug, noch Mitarbeiter vor Ort.

29.7.24 – Bahnersatzverkehr Essen
Ursprünglich sollte Duisburg erreicht werden, der Zug ist kurzfristig in Koblenz ausgefallen. Alternative via Düsseldorf, dort erneut keine offizielle Orientierung, wo der Bus genau abfährt. Gegenüberliegend vom Hauptbahnhof Düsseldorf sind zwei Haltestellen für den Ersatzverkehr gekennzeichnet, nur für welchen?

30.7.24 – Bahnersatzverkehr Düsseldorf
Ich bin von Essen-Werden nach Düsseldorf via Kettwig gefahren. Kurzfristig hat es eine Oberleitungsstörung in Ratingen Ost gegeben. Statt den SEV einfach weiter nach Ratingen Mitte zu verlängern, wurde ein anderer SEV eingesetzt. Der in der App angezeigte Bus ist nicht pünktlich genommen, alle Reisenden haben andere lokale Busse genutzt. 

Eine gute Disposition ist eine schwierige Aufgabe. Nur in der Schweiz klappt es halt. Warum in Deutschland nicht? Die App könnte kurzfristig mit Links angereichert werden, die ausführlich informieren.

Und eine negative Erfahrung mit Schienenersatzverkehr ist Anreiz gewesen, die Webseite zu beginnen

Eine Information ist mit WordPress innert weniger Minuten ins Netz gestellt. Vielleicht gibt es sogar eine Webseite dazu von privaten Betreibern. Wobei ich der Meinung bin, das ist Aufgabe der Bahn.